Ein Hund aus dem Tierheim

Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Familienmitglied sind und nicht auf eine bestimmte Rasse festgelegt, lohnt sich ein Gang ins Tierheim. Dort warten viele herrenlose Hunde auf ein liebevolles, neues Zuhause. Denn es sprechen einige Gründe dafür, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren. Die meisten Tierheime sitzen voll mit Hunden, besonders um die Zeit der Sommerferien.

Meist besonders anhänglich

Es ist ein Mythos, dass ein Hund aus dem Tierheim grundsätzlich verhaltensauffällig ist. Die meisten Hunde sind dankbar für die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie im Tierheim nur sparsam erhalten haben und danken dies dem Menschen in der Regel durch volle Hingabe.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie eine größere Auswahl zwischen verschiedenen Hunden haben. Teilen Sie den Mitarbeiterin im Tierheim mit, was Sie sich für einen Hund vorstellen und wie Ihr Leben aussieht. Diese kennen Ihre Schützlinge und können Ihnen zu einem passenden Hund raten.

Gerade für Hundeanfänger kann ein Hund aus dem Tierheim die richtige Wahl sein. In der Regel haben Sie bei einem älteren Hund den Vorteil, dass die Grunderziehung bereits gefestigt und er stubenrein ist.

Das neue Zuhause

Wenn Sie sich schließlich für einen bestimmten Hund aus dem Tierheim entschieden haben, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Damit Ihr Vierbeiner in den ersten Tagen genug Zeit hat, sich an Sie und die neue Umgebung zu gewöhnen, empfiehlt es sich, einige Tage Urlaub zu nehmen.

Auch wenn der von Ihnen ausgesuchte Hund möglicherweise schon damit vertraut ist, alleine zu bleiben, kann er durch den Umzug starken Stress verspüren, was auch das allein bleiben in den ersten Tagen erschweren kann.

Nach einigen Tagen können Sie sich langsam mit kurzen Gängen wie zum Mülleimer oder einkaufen herantasten und schauen, ob Ihr Hund keine Probleme mit der Situation hat.

Es empfiehlt sich außerdem das aus dem Tierheim bekannte Futter weiterzufüttern, bis der Hund zuhause angekommen ist. Ein zusätzlicher Futterwechsel kann möglicherweise zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Es empfiehlt sich daher, auch bei Tagesausflügen das gewohnte Futter mitzuführen. Dafür bieten sich Hunde-Futterbeutel an.

In diesen ersten Tagen sollten Sie es vermeiden, viel Besuch zu empfangen. Haben Sie Verständnis dafür, dass der Hund einiges an Input hat, wenn er neu bei Ihnen eingezogen ist. Überfordern Sie ihn daher nicht mit unnötigen Reizen, sondern lassen Sie ihm Zeit zuhause anzukommen.

Sie sollten allerdings nicht zu sehr Rücksicht auf das neue Familienmitglied zu nehmen. Gestalten Sie Ihren Alltag wie gewohnt, damit der Hund mit den täglichen Abläufen vertraut wird und nicht die Erwartungshaltung hat, dass sich von nun an alles um ihn dreht.

Auf Spaziergängen sollte der Hund zunächst nicht von der Leine gelassen werden und je nach dem, ob es sich um einen eher ängstlichen Hund handelt, sollte er mit einem speziellen ausbruchsicheren Geschirr ausgeführt werden. Diese Geschirre haben zusätzliche Verschnallungsmöglichkeiten, damit der Hund sich nicht aus dem Geschirr herauswinden kann.

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